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Kleine Antillen

Die British Virgin Islands – ein Paradies wartet darauf entdeckt zu werden

Wenn Sie auf der Suche nach Hotelburgen, Casinos oder Partystränden sind, sind Sie auf den British Virgin Islands, kurz auch BVI genannt, falsch. Lieben Sie es aber, abseits von großen Touristenströmen, in traumhaft schönen Landschaften und an unberührten Stränden Urlaub zu machen, dann sind Sie hier genau richtig. Die vulkanischen, von türkisblauem Wasser umgebenen Inseln sind ein Paradies für Segler und Naturliebhaber. Sanfte Brisen halten die Temperaturen bei stabilen 26 bis 30 Grad und sorgen damit zu den besten Segelbedingungen der ganzen Karibik. So manch Rückkehrer schwärmt von der „Karibik, wie sie einmal war“. Und dies liegt nicht zuletzt daran, dass viele Attribute der modernen Zivilisation hier noch nicht zu finden sind. 

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Die Insulaner sind bestrebt, die Natur durch die BVI Nationalpark-Stiftung zu schützen, dazu gehören unter anderem Sage Mountain auf Tortola sowie Devil’s Bay und Spring Bay auf Virgin Gorda. Der berühmteste Strand ist The Baths auf der drittgrößten Insel Virgin Gorda. Er wurde nach den riesigen, natürlich geformten Granitfelsbrocken bildenden benannt, die imposant aus dem Wasser hervorragen und kleine Pools bilden. Die 60 Inseln der BVI gleichen einem noch nicht geborgenen Schatz der Karibik. Wer sich aufmacht ihn zu entdecken, wird begeistert sein.


St. Martin/Sint Maarten - Ein Paradies ohne Grenzen

Stellen Sie sich vor, Sie genießen ein Croissants zu einem Café au Lait, danach gibt es eine Zigarre und selbst gebrannten Rum, in der Luft liegt der Geruch von Zimt und Chillis – diese eigenwillige Kombination von französischem Ambiente und karibischem Flair ist auf St. Martin, einem Eiland im Norden der Kleinen Antillen, nichts ungewöhnliches. Die Insel ist ein absolutes Unikat, einigten sich doch zur Zeit blutiger Kolonialkriege Holland und Frankreich zur friedlichen Koexistenz mit Freihafenstatus. Kein Wunder also, dass hier nicht nur ein Shoppingparadies ist, sondern sich Sprachen, Hautfarben, Mentalitäten und sogar Währungen bunt vermischen. Neben Spanisch, Französisch, Englisch und Niederländisch ist auch der melodische Dialekt Papiamento zu hören. Am 11. November 1493, dem Tag des Heiligen Martin soll Kolumbus die Insel entdeckt haben – daher der Name. Der  französische Teil gehört zum Übersee-Departement Guadeloupe und ist damit Bestandteil Frankreichs während die andere Hälfte niederländisch ist. St. Martin gilt als Gourmetküche der Karibik. Ob Lobster und Champagner in einem der unzähligen erstklassigen Restaurants oder Schneckenmuscheln und Bier in einem sogenannten „Lolo“, einer einfachen Holzhütte zwischen den Feinschmeckerlokalen – kulinarische Highlights bieten beide gleichermaßen. Strandhungrige kommen dagegen an einem der 40 herrlichen Strände auf ihre Kosten. Und wer sich immer noch nicht vorstellen kann, um welche Insel es sich genau handelt, sollte sich die spektakulärsten Flughäfen der Welt ansehen – denn hier taucht auch der Princess Juliana Airport auf, dessen Einflugschneise genau über dem Strand Simson Baii liegt.

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Barbados - Urlaubsinsel mit allem was dazugehört

Schicke Lokale, moderne Skyline: Die geschäftige Süd- und Westküste von Barbados gleicht einer modernen Stadt mit traumhaften Stränden, umspült von türkisblauem Meer.  Ein ideales Umfeld, um tagsüber unter dem Sonnenschirm am Strand zu relaxen, zu sehen und gesehen zu werden bevor es abends in eines der hippen Lokale und ins Getümmel der zahlreichen Nachtclubs geht. Von allen Inseln der kleinen Antillen hat Barbados den am stärksten entwickelten Tourismus - mit allem, was dazugehört. Wer Ruhe und unverfälschtes karibisches Feeling sucht, findet an der Ostküste noch einige ursprüngliche Atlantikstrände.

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Dominica - "The nature Island"

Die Insel der Karibenindianer - wild und naturbelassen. Steile Küsten und enge Schluchten boten den Indianern einst Schutz gegen europäische Eindringlinge. Noch heute besitzen sie im Nordosten Dominicas ihr eigenes Territorium. Im dichten Dschungel verbergen sich gewaltige Wasserfälle und geheimnisvolle Erscheinungen wie ein kochender See. Und vor den Küsten liegen noch unberührte Unterwasserparadiese voll buntem Leben. Der 1447 Meter hohe Monte Diablotin bildet den Abschluss einer Bergkette, die sich über die ganze Insel erstreckt. Der Nationalpark Morne Trois Pitons wurde 1997 zum Weltkulturerbe erklärt.

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Grenada - Unentdeckte Gewürzinsel des Abendlandes

Weiße Palmenstrände, ein türkisblaues Meer und jede Menge unberührter Natur: Dass die südlichste Insel der kleinen  Antillen vom Massentourismus verschont geblieben ist, macht den besonderen Reiz  dieses unentdeckten exotischen Paradieses aus. Einsame Buchten säumen die Küsten und im Inneren erheben sich bis zu 900  Meter hohe, erloschene Vulkankegel, die von ursprünglichem Dschungel und verwilderten Gewürzplantagen bedeckt sind. Die freundlichen Menschen auf Grenada machen es möglich, auf eigene Faust Land und Leute kennen zu lernen – und es gibt viel zu entdecken: Kraterseen, zahlreiche Wasserfälle und warme Quellen, mehrere  Nationalparks an Land und unter Wasser sowie die Hauptstadt  St. George‘s, eine der schönsten der Antillen.

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Grenadinen - Karibik aus dem Bilderbuch

Aufgereiht zwischen Grenada und St. Vincent liegen die winzigen Inseln wie Perlen an einer Kette. Das ursprüngliche  Taucherparadies Carriacou, Union Islands als Ausgangspunkt für Bootsausflüge in den Naturpark der Tobago Cays mit  korallengesäumten Buchten, der Seglertreffpunkt Clifton und das fröhliche Bequia, wo an langen, weißen Stränden zu Livemusik barfuß im Sand getanzt wird. Palm Island ist Bilderbuchkaribik vom Feinsten und  Canouan besteht aus exquisiten Ferienressorts, die wie ein Atoll von einem Korallenriff eingefasst sind, während sich im Inneren eine ruhige Lagune mit kristallklarem Wasser und weißen Sandstränden erstreckt.


Guadeloupe - Buntes Archipel

Grande Terre und Basse Terre gleichen Trabanten, die  eine doppelte Sonne umkreisen. Gemeinsam formen diese beiden Inseln das eigentliche „Festland" Guadeloupes wie zwei Schmetterlingsflügel: nur durch einen schmalen Kanal getrennt und doch völlig unterschiedlich. Grande Terre im Osten ist flach und von weiten Zuckerrohrplantagen geprägt. Basse Terre im Westen fällt vom 1500 Meter hohen Gipfel des Soufriere Vulkans gebirgig zum karibischen Meer ab und ist von dichtem Urwald bedeckt. Den Norden säumen goldene Traumstrände, der Süden besticht lavaschwarz mit unzähligen Naturwundern - wie den kochenden Quellen am Meeresgrund im Jaques Cousteau-Tauchgebiet.

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Martinique: Königin der Karibik

Voll tropischer Exotik ist Martinique majestätisch wie keine andere Karibikinsel. Würdevolle Herrenhäuser entfalten inmitten gepflegter Zuckerrohr- und Bananenplantagen ihre alte Pracht, von Königspalmen und blühenden Bäumen gesäumte Alleen machen dem indianischen Inselnamen „Madinina" - Insel der Blumen - alle Ehre. Uralte Rumdestillerien und gediegene Restaurants locken mit erlesenen Genüssen. Und nirgends sonst ist die Geschichte der karibischen Inseln so lebendig wie hier - mit Brauchtum, bunter Tracht und der besonderen kreolischen Lebensart.

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Saint Lucia - Die Insel, die niemals schläft

Am Tag ist Saint Lucia erfüllt von gemächlichem Treiben: Palmengesäumte Strände laden zum Baden ein, exotische Fischerdörfer zum Entdecken, dichter  Dschungel zum Wandern oder Jungle-Biken und bunte Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen. Abends erwacht in der Rodney Bay jedoch  das Nachtleben:  An der Szenen-Meile im touristischen Zentrum drängen sich Restaurants, Bars und Nachtclubs aneinander. Selbst in manchen Fischerdörfern geht es hoch her, bis die ersten Sonnenstrahlen die majestätischen Pitons in rosa Licht erstrahlen lassen.

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St. Vincent - Wunderbar Wild

Wild und ursprünglich ist St. Vincent, die Heimat der dunkelhäutigen Kariben. Der Ursprung dieses geheimnisvollen Stammes liegt im Dunkel. Ein Schiff mit Sklaven aus Afrika soll auf den Riffen der Insel zerschellt und sich die Afrikaner mit den einheimischen Karibenindianern vermischt haben. Sie leben heute noch auf traditionelle Weise vor allem vom Fischfang an der Küste. Das Landesinnere ist bis hoch hinauf zu den Gipfeln der Vulkane von Dschungel bedeckt. Kein Wunder, dass die Filmemacher Hollywoods eine der versteckten Buchten St. Vincents zu einem der Hauptdrehplätze für den Piratenfilm „Fluch der Karibik“ machten.  Die Kulissen von „Port Royal“ sind in der Walilabou Bay zu bewundern, so wie Johnny Depp sie verließ.

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Tobago - Insel Robinson Crusoes

Ein exotisches Paradies wie man es sich vorstellt: Palmen voller Kokosnüsse neigen sich an ruhigen Stränden sanft plätschernden Wellen entgegen. Riesige Schmetterlinge und winzige Kolibris schwirren durch den Regenwald und Fische aller Größen und Farben bevölkern in großer Zahl die Gewässer und ausgedehnten Riffe entlang der Küste. Das Leben in den kleinen Fischerdörfern und der verschlafenen Hauptstadt Scarborough folgt einem geruhsamen Rhythmus. Das touristische Angebot konzentriert sich auf Crown Point im Südwesten, wo nette Bars und Restaurants Unterhaltung bieten. Jeden Sonntag ist im kleinen Ort Buccoo die Hölle los: Die „Sunday School"ist ein heißes Fest für Einheimische und Besucher.

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Trinidad - Naturparadies mit exotischem Völkergemisch

Die Insel der Gegensätze: Pulsierendes Leben, exotische Kulturen, überwältigende Natur. Es gibt wildromantische Strände, Gebirgszüge mit dichtem, undurchdringlichem Urwald und rauschenden Wasserfällen, Mangrovensümpfe, in denen die prächtigen roten Scarlet-Ibisse leben, und im Süden den einzigen Asphaltsee der Welt. Auf engstem Raum konzentriert sich hier die Tier- und Pflanzenwelt Südamerikas und der Karibik: 430 Vogel-, 620 Schmetterlings-, 700 Orchideen-, 100 Säugetier- und 70 Reptilienarten. Zugleich hat Trinidad auch wirtschaftliche Zentren mit einem bunten Völkergemisch. Orientalische Geschäftigkeit und karibisches Flair vermischen sich zu einem Cocktail, der im Karneval zu einem weltweit einzigartigen Feuerwerkt explodiert.Trinidad page3 pic2 Klein


Antigua - Star der weißen Strände

Antiguas Küstenlinie strahlt ausgreifend in alle Himmelsrichtungen und die tief eingeschnittenen Buchten sind gesäumt von unzähligen blendend weißen Stränden. Ein fast durchgehendes Korallenriff rund um die Insel besänftigt die Wellen und bietet schöne Tauchgründe. Die zwei Jahrhunderte alten Werftanlagen von Nelson‘s Dockyard zeugen davon, dass sich hier einst das Flottenzentrum des britischen Weltreichs in Westindien befand. Heute haben Restaurants und gemütliche Pubs die originalgetreu renovierten historischen Befestigungen erobert. Ein erlesenes Sortiment eleganter Hotels für hohe Ansprüche macht Antigua zum Superstar unter den Urlaubsparadiesen der Karibik.

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Barbuda – Karibik vom Feinsten

Gesäumt von unendlichen Stränden in leuchtendem Weiß oder zartem Rosa, umspült vom glitzernd türkisfarbenen Meer und bevölkert von exotischen Vögeln, Rehen und anderem Wild kentspricht Antiguas kleine Schwester dem Traumbild einer Tropeninsel. Nur knapp 1500 Menschen bewohnen das rund 25 Kilometer lange und 15 Kilometer breite Barbuda. In einem gewaltigen Höhleneinbruch verbirgt sich ein versunkener Dschungel.